Detail

Neue Lebensräume beim Hof Gabris mit wertvollen Ökoflächen.

Früher waren die Landwirtschaftsflächen viel diverser. Dies hat sich leider geändert. Die Flächen sind meistens als Monokulturen bewirtschaftet, die den Lebensraum für die unterschiedlichen Tiere und Pflanzen verunmöglichen. Dies möchten Karl und Roland nun ändern und als Leuchtturmprojekt auch für die anderen Bauern mit gutem Beispiel vorangehen.

Eckdaten

Finanzierung

CHF 0 ( 0 %)
finanziert vom Zielbetrag von CHF 15'300

Unterstützer

0

Crowdfunding endet in

81 Tagen
22.09.2022 23:59

Darum geht es:

Das Anlegen der Feldbäume und der Ruderalfläche, soll ein wirkungsvoller Beitrag zur Diversifizierung des Lebensraums für Flora und Fauna leisten. Bereits dank der neu angelegten Hecke konnten in nächster Nähe im Sommer 2021 das Wiesel und der Feldhase wiederholt beobachtet werden. Mit der geplanten Ausweitung der Massnahmen erhoffen wir einen substantiellen Beitrag zur Förderung der Biodiversität in der Region leisten zu können.

So wird das Projekt umgesetzt:

In einer ersten Etappe werden die 24 Feldbäume gepflanzt. Es wurden Arten ausgewählt, die den unterschiedlichen, zum Teil schwierigen Bodenbedingungen angepasst sind: Schwarzerle, Aspe, Bergahorn, Pappel, Linde, Nussbaum.

In einer zweiten Etappe wird Mitte August 2022 für den zukünftigen Ruderalstreifen der Humus auf einer Fläche von 300 x 6 m abgetragen und auf dem angrenzenden Kulturland verteilt. 
Ruderalflächen sind eigentliche Pionierlebensräume. Ideal ist, wenn es zwischen intensiv genutztem Wies- und Ackerland immer wieder solche Inseln gibt. Auf der Fläche von rund 18 Aren werden einige wenige Bodensenken angelegt, wo sich bei stärkeren Regenfällen Oberflächenwasser ansammeln wird. Im nächsten Frühjahr werden auf dieser Fläche passende Magerwiesenpflanzen ausgesät – und einige Sträucher gepflanzt.

Warum diese Massnahmen wichtig für die Natur sind:

Für Städter scheint es, sobald sie im Grünen stehen, dass Sie sich in einer intakten Naturlandschaft befinden. Jedoch braucht es für eine Vielfalt eben auch eine gut ausgewogene Mischung zwischen den verschiedenen Pflanzen und Strukturen. Nur in einer Ruderalfläche können sich Pflanzen ansiedeln, die den verschiedenen Tieren und Insekten Nahrung und Schutz bieten. Deshalb ist es so wichtig, diese Bereiche zu schaffen, die sich als vielfältige Naturräume in der Landschaft etablieren können.

Wer wir sind:

Das landwirtschaftliche Nutzland des Hofs von Karl Heuberger von insgesamt rund 7 ha wird von Roland Heuberger in Pacht genutzt. Der Hof Gabris versteht sich als Basis für Einsätze von Freiwilligen und wird vom Verein Förderband hof-gabris.ch aktiv unterstützt.

Der Hof von Roland Heuberger kann wie folgt umschrieben werden:

  • Landwirtschaftliche Nutzfläche: Betriebszweige: Milchwirtschaft, Feldobstbau, Ackerbau (Hafer, Weizen, Eiweisserbsen, Mais, KW), Ökologie
  • Seit Jahren starke Förderung der Biodiversität auf der gesamten Fläche und von 29 ha und Aufbau von Strukturelementen (Ast- und Steinhaufen, Öffnen von Wassergräben, Hecken, etc.) auf dem eigenen Land.
  • Seit 2001 Bioknospe

Danke der bestehenden Besitz- und Pachtverhältnisse können die beschriebenen Massnahmen nun auch auf den Parzellen konkretisiert werden, auf denen bisher wenig gemacht werden konnte zur Stärkung der Artenvielfalt.

Kooperationspartner: 

Dieses Projekt ist eine Kooperation mit Bio Suisse.

Unser Dank für alle die uns unterstützen:

Einladung zur Teilnahme am Herbstfest auf dem Gemeinschaftshof Gabris, Sonntag, 11. Sept. 2022!

Gesamtaufwendungen für die Phasen I und II

Die Aufwendungen für den Ankauf und die Pflanzung der 24 Feldbäume, für das Anlegen nötiger Drainagen und das Abhumusieren betragen rund 10'000 CHF. Das Projekt wurde den zuständigen kantonalen Ämtern zur Begutachtung und Bewilligung vorgelegt. 

Angebot für Mitarbeit

Nach dem Abhumusieren wird es 2 – 3 Aktionstage geben, um die Ruderalfläche zusätzlich zu bereichern, u.a. mit Stein- und Asthaufen, kleinen Trockenmauern und dem Auspflanzen passender Strauchpflanzen. Interessierte können sich melden bei: info@hof-gabris.ch

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